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Abtsdorf (bei Agnetheln)
- ein ehemals deutsches Dorf in Siebenbürgen

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Abtsdorf in der Geschichte
Quelle: Michael Konnerth (1997): Abtsdorf- ein ehemals deutsches Dorf in Siebenbürgen

Vom Abteigut zum Siebenrichtergut

Abtsdorf gehört zu den 347 Ortschaften, die zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert im Zuge der deutschen Ostkolonisation in Siebenbürgen gegründet wurden. Die deutschen Siedler, die vorwiegend aus dem Rhein-Mosel-Gebiet stammten, wurden von den ungarischen Königen nach Siebenbürgen gerufen, um das nur dünn besiedelte und zum Teil menschenleere Land für die ungarische Krone nutzbar zu machen und gegen einfallende Ostvölker zu verteidigen.
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Wirtschaftlicher Aufschwung nach 1848

Für Abtsdorf brachten die Jahrzehnte nach der Revolution von 1848 und bis zu Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 bedeutsame Veränderungen und Neuerungen.
Mit Aufhebung der Untertänigkeit wurde Abtsdorf eine freie Gemeinde.
Von ausschlaggebender Bedeutung in diesem Zusammenhang war die Umsetzung der Regelungen, die sich vor allem auf bäuerliche Abgaben und Dienste bezogen.
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Der Niedergang Abtsdorfs nach dem Zweiten Weltkrieg.
Aussiedlung und Neuanfang in der Bundesrepublik Deutschland.

Der Niedergang dieser einst blühenden Gemeinde setzte mit der Machtergreifung der Kommunisten im August 1944 ein.
Am 14. Januar 1945 wurden alle arbeitsfähigen Abtsdorfer Frauen und Männer, insgesamt 94 Personen, für 5 Jahre zur Zwangsarbeit in die damalige Sowjetunion verschleppt. Acht Abtsdorfer starben in den Arbeitslagern des stalinistischen GULAG, viele trugen schwere gesundheitliche Schäden davon. Die meisten waren bis zu ihrem Tod körperlich und seelisch gezeichnet.
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Zeittafel zur Geschichte der Gemeinde Abtsdorf

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